25 Jahre gemeinsam mit Gott unterwegs

Mit großer Dankbarkeit konnten Gisela und Joachim Wilde auf 25 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Aus Anlass ihrer Silberhochzeit empfingen sie im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes den besonderen Segen Gottes für ihren weiteren gemeinsamen Lebensweg.

Die Predigt stand unter dem Bibelwort aus Lukas 10,20:

"Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind."

Dieses Wort lenkte den Blick auf die tiefe Freude, die aus dem Glauben erwächst. Es erinnert daran, dass Gottes Liebe und seine Zusagen Bestand haben – unabhängig von den Höhen und Tiefen des Lebens. Die Gewissheit, von Gott gekannt und begleitet zu sein, schenkt Vertrauen und Zuversicht. Gerade auf einem langen gemeinsamen Weg, wie ihn auch Gisela und Joachim in den vergangenen 25 Jahren gegangen sind, wird immer wieder deutlich, wie wertvoll ein solches Fundament ist. Dies wurde auch im Wunsch zum Eingangslied "Großer Gott, wir loben dich" deutlich sichtbar.

Nach der Predigt und der Feier des Heiligen Abendmahls trat das Jubelpaar vor den Altar. Vorsteher Frank Renaud ging auf einige Begebenheiten aus dem gemeinsamen Leben der beiden ein, die für Außenstehende oftmals gar nicht erkennbar sind. Eine kleine Anekdote aus einem Gottesdienst in Hoyerswerda unterstrich genau diesen Aspekt und zeigte, wie Menschen manchmal vorschnell oder falsch eingeschätzt werden können.

In ihrer Ehe haben die beiden viele schöne Momente erleben dürfen, Herausforderungen gemeistert und Erfahrungen gesammelt, die sie miteinander verbunden und geprägt haben. Dabei durften sie immer wieder Gottes Nähe und Hilfe erfahren. Für all das stand an diesem Tag die Dankbarkeit und Freude im Mittelpunkt.

Nach diesen einleitenden Worten spendete der Vorsteher den beiden den Segen zur Silberhochzeit und sprach ihnen Gottes Begleitung für die kommende Zeit zu. Dieser feierliche Moment bewegte nicht nur das Jubelpaar selbst, sondern auch die anwesende Gemeinde, die sich den Glück- und Segenswünschen anschloss. Die Frage, ob beide in ihrem bereits fortgeschrittenen Alter auch noch die Goldene Hochzeit erleben würden, erwiderte unser Bruder in seiner gewohnt gelassenen Art. Seine Antwort sorgte auch hier für ein herzliches Schmunzeln in der versammelten Gemeinde.

So wurde dieser Gottesdienst zu einer schönen Gelegenheit, innezuhalten und auf das zu schauen, was im Leben wirklich trägt: die Verbundenheit miteinander, die Gemeinschaft im Glauben und die Gewissheit, dass Gott den Weg begleitet.