Ein musikalischer Auftakt voller Herz
Schon zu Beginn wurde die Gemeinde emotional abgeholt. Der Kinderchor stimmte mit dem Lied "Der Segen Gottes möge dich umarmen" auf den Festgottesdienst ein, bevor die gesamte Gemeinde kraftvoll in das Eingangslied "Großer Gott, wir loben dich" einstimmte. Ein besonderer Moment der Harmonie war das gemeinsame Lied von Chor und Kindern: "Wenn der Heiland, wenn der Heiland", das die Herzen der Geschwister sichtlich berührte.
Das Bekenntnis als Lebensweg
Vorsteher Renaud legte seiner Predigt das Bibelwort aus Matthäus 10, 32 zugrunde: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.“ In seiner Predigt ging er besonders auf den Glaubensweg der Konfirmandin ein. Begonnen auf dem Arm der Eltern, die sie einst zum Altar trugen, übernimmt Charlotta heute selbst die Verantwortung für ihren Glauben. Der Vorsteher hob ihre Bescheidenheit hervor und betonte, dass sich ein christliches Bekenntnis nicht nur in Worten zeigt, sondern vor allem im Tun und Handeln.
Frieden finden in unruhigen Zeiten
Ein zentrales Thema des Gottesdienstes war die Frage: Wie wahren wir in dieser unruhigen Welt unseren tiefen Frieden?
- Heiligung des Feiertags: Wir finden Seelenfrieden, wenn wir den Alltag bewusst außen vor lassen.
- Einbringen in die Gemeinde: Frieden wächst, wenn wir bereit sind, unsere Gaben und Fähigkeiten zu teilen.
- Gelebte Nächstenliebe: In einer „Ellenbogen-Gesellschaft“ als Christ die Hand zu reichen, ist die „hohe Schule“ des Christseins. So kann aus einem Feind ein Freund werden.
Treue bis zum Schluss
Priester Nippraschk, der mit diente, griff die Kraft der Musik auf („Dich Gott loben wir...“) und berichtete von persönlichen Erfahrungen rund um die Konfirmation. Sein Appell an die Gemeinde und die Konfirmandin: Es geht nicht um Perfektion, denn jeder Mensch erlebt Momente des Versagens. Entscheidend ist es jedoch, treu zu sein bis zum Schluss und den Konfirmationssegen bewusst in sich aufzunehmen.
Ein besonderer Moment für Charlotta
Ein bewegender Teil war die Verlesung des Briefes des Stammapostels, der Charlotta wünschte, eine wahre Jüngerin Christi zu sein. Vorsteher Renaud beschrieb sie als einen tierlieben und musikalischen Menschen, der gerne liest und eine große Liebe zu Kindern hat. Mit einem herzlichen „Schön, dass du da bist“ wurde sie in ihrem neuen Lebensabschnitt als eigenverantwortliches Gemeindemitglied begrüßt.
Ein Ausblick mit Freude
Der Gottesdienst endete mit dem Wunsch, dass das „Strahlen“ dieses Tages nach außen wirkt. Jung und Alt, die heute gemeinsam ihren Glauben bekundet haben, verließen das Gotteshaus mit gestärkten Seelen und dem festen Vorsatz, das Ja zu Gott von Anfang bis Ende zu leben.
Wir wünschen als Gemeinde Charlotta und ihrer Familie Gottes reichen Segen für ihren weiteren Weg!
Neuapostolische Kirche